Nachhaltigkeit lernen, von Anfang an, denn wenn wir nachhaltig denken, handeln wir auch nachhaltig. Diese Idee steckt hinter Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Prinzip der Nachhaltigkeit soll in allen Bildungsbereiche verankert werden – in Kindergärten, Grundschulen und weiterführenden Schulen genauso wie an Universitäten, Fachhochschulen und berufsbildenden Schulen, aber auch im informellen Lernen außerhalb der Bildungsinstitutionen und in der Erwachsenenbildung. Im Jahr 2002 beschlossen die Vereinten Nationen, die Dekade von 2005 bis 2014 diesem Vorhaben zu widmen. Alle Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen nahmen sich vor, Nachhaltigkeit in ihre Bildungspläne aufzunehmen.

In Deutschland gab es während der UN-Dekade unzählige Projekte, Aktionen und Initiativen. Mit dem Wort „Nachhaltigkeit“ können mittlerweile fast alle etwas anfangen – wenn auch alle ganz unterschiedliche Vorstellungen von Nachhaltigkeit haben. Zum Abschluss der UN-Dekade in Deutschland trafen sich viele engagierte Akteure aus Bildung, Zivilgesellschaft und Politik, um auf die 10 Jahre zurückzublicken und zu diskutieren, was in Zukunft für eine Bildung für nachhaltige Entwicklung getan werden muss. Bei der nationalen Abschlusskonferenz im September 2014 in Bonn war auch das ZSM-Team dabei. Wir setzten uns für eine starke Rolle der Jugend bei der Gestaltung von Bildungsplänen und -projekten ein und brachten unsere Vorstellungen in die abschließende Bonner Erklärung ein. An die UN-Dekade schließt jetzt ein Weltaktionsprogramm an. Bis zum Frühjahr 2017 arbeiten sogenannte Fachforen einen Nationalen Aktionsplan aus, um das Weltaktionsprogramm für Deutschland zu konkretisieren. Auch hier möchten wir uns dafür einsetzen, dass Jugendliche sich aktiv beteiligen können.

Mehr Infos findet ihr im BNE-Portal der Deutschen UNESCO-Kommission.

Wie wir uns Bildung für nachhaltige Entwicklung vorstellen, könnt ihr in unseren Positionen nachlesen.

Auf der Nationalen Abschlusskonferenz der UN-Dekade haben wir außerdem unsere Ideen für den DBU-Jungedkongress 2015 vorgestellt: